Freitag, 21. November 2014

Der Umzug

Hallo aus Schottland!

Rory's Bruder ist mit dem Transporter nach Deutschland gekommen um uns beim Umzug zu helfen. Das war wirklich eine sehr, sehr große Hilfe und es hat alles wirklich gut geklappt. Ich hatte etwas Sorge, ob alle unsere Sachen in das Auto passen würden, aber am Ende hat alles gepasst. Wenn auch knapp. :)


Am Dienstagmorgen ging es sehr früh los. Rory und ich haben die Nacht bei meinen Eltern verbracht und bevor wir uns auf den Weg zur Fähre machten, mussten wir noch die Katzen aus unserer Wohnung abholen. Unsere erste Etappe war von Hanau nach IJmuiden, in der Nähe von Amsterdam. Auf der Autobahn kamen wir sehr zügig voran. Nur als wir gerade über die holländische Grenze gefahren sind, gab es einen Rückstau und wir sahen Rauch über der Autobahn. Ein brennendes Auto stand auf der Straße. Es kam dann aber auch sehr schnell die Polizei und die Feuerwehr. Die Straße wurde abgesperrt, das Feuer gelöscht und nach circa 20 Minuten konnten wir dann weiterfahren.


Wir kamen sehr früh am Hafen in Amsterdam an und mussten noch über 2 Stunden warten, bis der Check-In begann. Als der Terminal dann endlich geöffnet wurde und wir beim Check-In angaben, zwei Katzen dabei zu haben, sagte man uns, dass wir mit den Katzen erst zu einem anderen Terminal fahren  müssen. Das war wirklich sehr ärgerlich, zumal wir nirgendwo ein Schild mit der Tier-Station gesehen haben. Das Kontrollieren der Katzen ging dann aber sehr schnell. Es wurde nur der Microchip gescannt und kurz in den Heimtierausweis geschaut, dann konnten wir auch schon wieder weiter. Zum Glück gab es dann vor dem Terminal keine große Schlange mehr.



Die Fähre war eher ein kleines Kreuzfahrtschiff, mit vielen Restaurants und Bars, es gab sogar ein Kino! Unser Zimmer war jedoch sehr klein, deswegen saßen wir die meiste Zeit in einer Bar. Insgesamt war es auf dem Schiff sehr teuer, z.B. Pizza zum Abendessen ab 15 €. Die Katzen konnten wir während der Schifffahrt in einen Zwinger auf dem Schiff sperren, sodass sie nicht die komplette Fahrt über in der selben Transportbox sitzen mussten. Ich glaube, insgesamt haben sie die Fahrt gut überstanden.
Um 17 Uhr legte die Fähre dann ab und es ging in Richtung Newcastle, England. 

Am nächsten Morgen kamen wir um 10 Uhr in Newcastle an. Die Fahrt nach Aberdeen hat sich sehr gezogen, da die Autobahn oftmals nur einspurig verlief und man wegen der Geschwindigkeitsbegrenzung nicht so schnell fahren darf. Kurz nach 15 Uhr sind wir dann aber endlich angekommen. Da es noch hell war, luden wir alle Kartons aus und brachten sie in unsere Wohnung.
Insgesamt war es eine sehr lange Reise, aber es hat alles wunderbar und ohne Zwischenfälle geklappt. 

Am Abend waren wir zusammen mit Rory's Bruder, Mutter & Stiefvater indisch Essen. Nom!

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